Leseprojekt Regenbogenfisch - Johann-Strauß-Grundschule

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Chronik > 2017
Leseprojekt Regenbogenfisch der Flex-Klassen

Literatur: Marcus Pfister, Der Regenbogenfisch, Nord-Süd-Verlag

Am Leseprojekt nahmen alle sechs Flexklassen teil. Es wurde in der Projektwoche vom 8. bis 12. Mai 2017 nach verändertem Stundenplan (Projektplan) gearbeitet.
Jeden Tag wurden alle Schüler von der 1. bis 4. Stunde gemeinsam unterrichtet. Die Förderung unterschiedlicher Lernvoraussetzungen erfolgt durch die unterschiedlichen Aufgabenstellungen an die Schüler.
Ziel ist es, durch die zeitlich begrenzte abweichende Organisationsform des Unterrichts einen besonderen Beitrag zur Entwicklung und Leseförderung gerade für die Leseanfänger zu leisten.

    

Im besonderen Maße wird hier zu einem kreativen, spielerischen, produktiven und handelnden Umgang mit Kinderliteratur angeregt und diese erlebbar gemacht. Durch die regelmäßigen Bibliotheksbesuche einiger Klassen und die damit verbundenen Erlebnisse und Erfahrungen entwickelten wir schon während des gesamten Schuljahres Leseerfahrungen. In der jährlich stattfindenden Leseprojektwoche soll nun am unmittelbaren Beispiel ein Kinderbuch exemplarisch behandelt werden. Dabei werden alle Anforderungen des Rahmenplanes Deutsch im Teilbereich Lesen der Grundschule angesprochen.
Besonders die Auflösung der Klassenstruktur während des Projekttages schafft noch einmal eine besondere Motivation und Erweiterung der Erfahrungswelt der Eingangsstufenschüler.

    

Zur Auswahl des Kinderbuches:

Der Regenbogenfisch ist ein kleiner Fisch, der weit draußen im Meer lebt. Er fällt besonders durch seine Schönheit auf. Dadurch genießt der Regenbogenfisch eine Sonderstellung, weil er von allen Fischen bewundert wird.
Durch seine überhebliche Art distanziert sich der Fisch jedoch unbewusst von seinen Artgenossen. Leider bemerkt er dies erst viel zu spät. Als ihn der kleine, blaue Fisch nach einer Glitzerschuppe fragt, lehnt er dies ab. Somit hat er sich vollständig ausgegrenzt. Unter der Isolation beginnt der Regenfisch im Laufe der Zeit zu leiden.
Deshalb sucht er Hilfe und Rat beim Oktopus. Der Oktopus stellt ihn vor die Wahl: Er muss sich entscheiden, ob er weiterhin der schönste Fisch im Meer sein will, aber dafür einsam ist. Oder ob er stattdessen von seiner Überheblichkeit Abstand nehmen will und seine Schönheit mit seinen Artgenossen teilen will.
Allmählich begreift der Regenbogenfisch, dass Schenken nicht nur ein Hergeben bedeutet und dass sein Glück nur wachsen kann, wenn er auch teilen kann. Dadurch macht er sich und auch andere glücklich.

    

Schenken bedeutet nicht nur Hergeben, sondern auch die Erfahrung machen, dass etwas zurückkommt an Glück, dass man den anderen geschenkt hat, und Teilhaben an der Freude der anderen. Wer etwas von sich hergibt oder mit anderen teilt, bleibt nicht allein und gewinnt auch an Freude. Dabei sind nicht nur materielle Dinge gemeint. Es geht auch um Fähigkeiten, Fertigkeiten, Wissen, Freude, Trauer, ein Stück der eigenen Persönlichkeit,…

Dieses Buch führt vielen Kindern ihr eigenes Ich vor Augen. Sie lernen sich in die Situation des Regenbogenfisches hineinzudenken und werden angeregt, darüber nachzudenken.

    

    



Text und Fotos: B. Renkwitz, K. Bartsch

 
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